Liebes Tagebuch…Ich war ne Weile weg, wusste nicht, worüber ich schreiben soll. Aber es war einfach  wie in dem Song Desperado: Du hast keine Hochs und keine Tiefs. Es passiert so viel und dennoch – du fühlst einfach wieder nichts…

Momentan schreibt mir mein Kopf vor, wie ich zu fühlen habe. Das ist insofern schwierig, weil es dem Kopf lieber ist, wenn ich gar nichts fühle. Also hirnt das Hirn vor sich hin und das Herz ist derweil arbeitslos. Dabei gäbe es so viel Grund zur Freude, ein irre wichtiges Event im Grand Palais in Paris steht bevor und kurz danach der Umzug in mein Palais…überhaupt ist alles gerade einfach toll, aber ich fühl mal so gar nichts. Ist das normal? Hängt der Mond schief? Oder bin ich endgültig zur Untoten mutiert?

Meine Therapeutin meint, ich hätte einen Schutzmechanismus entwickelt, der nur noch den Verstand ans Steuer lässt und das Bauchgefühl eliminiert. Na toll, das wird ne ziemlich unlustige Nummer wenn das so weiter geht! Will nicht nur analytisch durchs Leben gehen und alles zerdenken.

Also wird (mal wieder) Undercut rasiert und radikal emotionalisiert. So! Wieso? Hat der Bauch entschieden, während der Kopf nur rumgemotzt hat. Drum muss er jetzt mal dran glauben und einseitig blank ziehen.
Ansonsten ist alles cool. Sorry for the delay!

Mad City

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